Therapie nach Kehlkopfverletzung

Die Logopädie kann oft auch nach einer Kehlkopfverletzung den Patienten helfen, ihre Stimme wieder zu bekommen und wieder beschwerdefrei zu sprechen.

Kehlkopfverletzungen und Verletzungen an der Luftröhre beinträchtigen das Sprechen. Fast immer sind Kehlkopfverletzungen die Folge von gewalttätigen Einwirkungen auf den Kehlkopf. Schläge auf den Hals, Strangulationen, Tumoroperationen, verschluckte Fremdkörper oder Unfälle sind die Ursachen für Kehlkopfverletzungen. Die Folgen sind Ödeme, Blutergüsse, Verletzungen der Stimmbänder, der Muskeln und der Nerven, aber auch im schlimmsten Fall der Abriss der Luftröhre und des Kehlkopfs.

Neben Verletzungen durch Gewalteinwirkungen können auch Polypen an den Stimmbändern, Lähmungen, Kehlkopfsyphilis, Krebs und Entzündungen des Kehlkopfes und der Stimmbänder die Patienten belasten.

Die Symptome für Kehlkopfverletzung sind:

  • Ertastbare Unebenheiten am Kehlkopf bzw. an der Luftröhre
  • Plötzliche Stimmveränderungen
  • Schmerzen im Halsbereich
  • Ungewöhnliche Schluckbeschwerden
  • Unerklärbarer Husten und Heiserkeit
  • Aushusten von blutigen Schleim
  • Atemnot

Sprachlosigkeit ist dann die Folge einer Kehlkopfverletzung und die kann durch Logopäden behandelt werden. Wer länger als drei Tage an Heiserkeit leidet, sollte unbedingt zum Arzt gehen.

Bei der Therapie und der Heilung ist aber entscheidend, dass die Patienten auf ihre Gesundheit achten, nicht rauchen, keinen Alkohol trinken und sich gesund ernähren.